Netzschutz – Wikipedia
ÜbersichtDifferentialschutz (ANSI 87)SchmelzsicherungSchutz vor ÜberlastDistanzschutz (ANSI 21)FrequenzschutzAnregeartenSonderfunktionen
Der Differentialschutz nutzt als auslösendes Kriterium die Stromsumme nach dem Kirchhoffschen Knotenpunktsatz. Alle in das Schutzobjekt ein- oder ausfließenden Ströme werden gemessen und aufsummiert. Hieraus wird der Differentialstrom (=Stromsumme) für das Schutzobjekt gebildet. Ist der Differentialstrom ungleich 0, so erfolgt eine Auslösung. Der Differentialschutz ist einfach (es werden keine weiteren Messgrößen wie Spannungen benötigt), schnell und im Schutzbereich zu 100 % selektiv.
Mehr lesen